LIDAR-CON

Lidar-Trailer war gestern, heute containern wir

LIDAR-CON LOGO
VAISALA Windcube vor LIDAR-CON

Der LIDAR-CON ist unsere Weiterentwicklung des Lidar-Trailers mit vielen Vorteilen. Als Basis dient ein JOWA-CON Container. Innenausbau, Anbauten und Dachluke sind optimiert für Ihre Lidar Windmessung. Das smarte Konzept ist das Ergebis aus 13 Jahren Erfahrung im Trailerbau für Lidar Windmessgeräte. Und auf dieses Konzept sind wir auch sehr stolz: 

Der durchdachte Wechselbrücken-Trailer verbindet ein einfaches Handling auf der Straße mit der Flexibilität, Stabilität und Sicherheit, die Windmess-Standorte erfordern. Am Standort verbleibt ein sicher stehender Container, das Ihr Lidar schützt und zuverlässig mit Energie versorgt.

Der Plattform-Anhänger wird wieder frei und kann während der Messung für andere Aufgaben oder weitere LIDAR-CONs benutzt werden. Schöner Nebeneffekt: TÜV und Wartung können unabhängig von der Windmessung erfolgen und bei mehreren Messstandorten zahlen Sie trotzdem nur einmal Zulassung und Versicherung.

Vorteile unseres Lidar-Containers im Vergleich zum Lidar-Anhänger

  • Größere Stabilität bei der Messung durch maximales Absenken, ausgewogene Gewichtsverteilung und groß dimensionierte Stützen. Dadurch wird Ihre Datenerfassung noch zuverlässiger.
  • Mehr Flexibilität im Gelände: Der Container kann die „letzte Meile“ auch auf dem Anhänger gedreht (90°/180°) oder sogar mit einem Frontlader transportiert werden.
  • Geringere laufende Kosten, da für beliebig viele Container nur ein Anhänger benötigt wird, der nicht am Messplatz verbleiben muss (Vorteile auch bei Zulassung, Versicherung, Wartung, TÜV)
  • Der Container ist materialbedingt viel unempfindlicher und langlebiger im freien Gelände: Zur Verwendung kommen nur Aluminium und Edelstahl auf einem Rahmen aus verzinktem Stahl. Sie müssen sich keine Gedanken um Pilzbefall, aufquellende Siebdruckplatten oder feste Bremsen machen – wie es bei Anhängern bei längerer Lagerung im freien Gelände oft üblich ist.
  • Positionierung in Hanglagen und auf unebenem Untergrund möglich: Die Stützen des LIDAR-CON können einen Höhenunterschied von 65 cm ausgleichen.

Der Innenausbau

Der Innenausbau des LIDAR-CON ist optimiert auf Servicefreundlichkeit und sicheren Betrieb der Windmessung.

Der Windcube steht in seiner eigenen Nasszelle („Kamin“) auf Schwerlastauszügen, was die Handhabung bei der Inbetriebnahme enorm erleichtert. Zusätzlich ist der Kamin aus dem Innenraum über eine Klappe zugänglich. Somit können Sie auch in der Messposition am Windcube arbeiten.

Das Konzept unseres Dachfensters erreicht durch Größe und 45° gedrehter Ausrichtung eine zusätzliche Sicherheitsreserve bei hohen Schneeansammlungen auf dem Dach.

Außer des Kamins ist der Container dicht.

Stromversorgung und Elektrik sind sicher vor Insekten, Wespennestern und Kleintieren.

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Die Stromversorgung im LIDAR-CON

Photovoltaik am JOWA-CON LIDAR-CON

Die Stromversorgung ist mit reichlich Sicherheitsreserve konzipiert. 1425Wp Photovoltaik versorgen eine Batteriebank mit 24V und 400Ah.

Sollten Solarleistung und Batteriekapazität einmal nicht ausreichen, sorgt eine Brennstoffzelle Efoy Pro 2800 mit 4x 28 Liter Brennstoff für die nötige Energiereserve.

JOWA-CON Batteriebank
Efoy Brennstoffzelle mit Kraftstofftanks

Transport und Aufbau

Der Transport und Aufbau ist denkbar einfach und nahezu werkzeugfrei:

  • Anhänger in gewünschter Position abstellen
  • Photovoltaikrahmen ausklappen
  • Stützen ausfahren (Akkuschrauber)
  • Anhänger wegfahren
  • Container absenken
  • PV Module aus dem Anhänger in die Rahmen schieben und anstecken
JOWA-CON auf Trailer
Stütze des JOWA-CON
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Sichere Messungen – Sommer wie Winter

Die Energieversorgung des LIDAR-CON basiert auf einem Verbund aus sehr reichlich dimensionierten Photovoltaik-Modulen (1.425Wp) und 24V/400Ah Akkus sowie einer Brennstoffzelle als zusätzliche Reserve für anhaltend dunkle Wintertage. 
Der Dachausschnitt des LIDAR-CON ist um 45° gedreht und so auf die Laserstrahlen des Lidar optimiert – dass auch bei höheren Schneeansammlungen möglichst viel Sicherheitsreserve bleibt.

FAQ zum LIDAR-CON

Lidars sind für gewöhnlich Outdoor-Messgeräte, welche keinen besonderen Schutz brauchen, nur eine stabile Stromversorgung und Wischwasser. 
Allerdings wäre das Lidar für sich alleine einem hohen Risiko ausgesetzt. Alleine die Gefahr, wegen Manipulation oder Beschädigung durch Mensch oder Tier, die Daten einer Messperiode zu verlieren, stellt wirtschaftlich ein erhebliches Risiko dar. 

Ein PKW-Kofferanhänger oder ein mit dem PKW-Anhänger verfahrbarer Container wie der LIDAR-CON mit autarker Stromversorgung und passender Dachluke für die Laserbeams des Lidar bietet hier den nötigen Schutz auch vor größeren Tieren und leichtem Vandalismus.
Transport, Installation und Nivellierung sind schnell und einfach, alles hat seinen Platz, die Stromversorgung mittels Photovoltaik, Akkus und Brennstoffzelle ist sehr zuverlässig.
Vor allem bei einem Messzeitraum über mehrere Monate hat der LIDAR-CON einige deutliche Vorteile gegenüber dem Kofferanhänger.

Das Auf- und Abladen aller JOWA-CON Container kann problemlos von einer einzelnen Person mit einem 19er Schraubenschlüssel durchgeführt werden. Ganz einfach mittels der ausfahrbaren Stützen des Containers. 
Wenn die Stützen weit genug ausgefahren sind, kann der Anhänger unter den Container geschoben oder darunter entfernt werden. 
Verbleibt der Container an einem Standort kann selbiger bis auf wenige Zentimeter über dem Boden abgesenkt werden.

Der LIDAR-CON ist speziell für Windmessung mittels Lidar (hier wird die Teilchenbewegung in der Luft mittels Laser gemessen) entwickelt. Der LIDAR-CON enthält einen separaten Nasszellenkamin mit Dachfenster und einen Schwerlastauszug für das Messgerät. Material und Bauweise des Containers sind so ausgelegt, dass er viele Jahre mit offenem Dachfenster (Sommer wie Winter) schadlos übersteht und der Bereich mit Elektrik und  unterbrechungsfreier  Stromversorgung trocken bleibt.

Bei Windmessungen ist es wichtig, über einen Zeitraum von mindestens 12 Monaten zuverlässig und ohne Unterbrechung Daten zu sammeln. 
Daher ist die zuverlässige unterbrechungsfreie Stromversorgung besonders wichtig. 
Beim LIDAR-CON sind standardmäßig 24V / 400 Ah Akkus verbaut. Diese werden durch Photovoltaik Module (1.425Wp) geladen. Für länger anhaltende Schlechtwetterphasen bietet eine Brennstoffzelle die nötige Sicherheitsreserve.

Beide Akkutechnologien haben ihre Vor- und Nachteile. Je nach Einsatzzweck, -Ort und -Dauer gibt es unterschiedliche Aspekte zur Wirtschaftlichkeit und Sicherheit zu bedenken. 
Hier beraten wir Sie gerne im persönlichen Gespräch.

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